Jetzt hab ich schon wieder viel zu lange nicht mehr geschrieben!
So langsam gehts halt auch wieder los in der Uni und es geht ans vorbereiten etc. Das kostet immer enorm viel Zeit und dann hab ich meistens keine Lust mehr noch irgendwas zu schreiben. Aber jetzt ist ja Wochenende + Melissa ist auch gerade nicht da. Die ist zu ihrer Familie heim gefahren. Ich wär mit, aber leider ist das Geld gerade knapp und außerdem haben die heute zusammen einen Ausflug gemacht, wo ich auch nicht unbedingt Lust drauf hatte. ;-)
Gestern hab ich seit langer Zeit mal wieder "00 Schneider" von Helge Schneider gesehen. Immer wieder lustig, vor allem mit Freunden und Alkohol hihi.
So langsam gehts halt auch wieder los in der Uni und es geht ans vorbereiten etc. Das kostet immer enorm viel Zeit und dann hab ich meistens keine Lust mehr noch irgendwas zu schreiben. Aber jetzt ist ja Wochenende + Melissa ist auch gerade nicht da. Die ist zu ihrer Familie heim gefahren. Ich wär mit, aber leider ist das Geld gerade knapp und außerdem haben die heute zusammen einen Ausflug gemacht, wo ich auch nicht unbedingt Lust drauf hatte. ;-)
Gestern hab ich seit langer Zeit mal wieder "00 Schneider" von Helge Schneider gesehen. Immer wieder lustig, vor allem mit Freunden und Alkohol hihi.
Nun zum fachlichen:
Mein Semester in der Japanologie besteht diesmal zu einem ziemlich erheblichen Teil aus der Lektüre des 平家物語(Heike Monogatari). Auf Deutsch: Die Erzählungen über die Heike. Das Hei in Heike wird übrigens eher "Hey" ausgesprochen und nicht "Hai". Ist also in diesem Fall nicht der gängige weibliche Vorname!
In dem Werk aus dem 13. Jahrhundert geht es um den Aufstieg und Fall der Krieger-Familie der Taira (andere Lesung für Heike). Das Werk ist merklich unter starkem buddhistischem Einfluss entstanden. Da das japanische Mittelalter dem buddhistischem Zeitalter des Verfalls (末法) entspricht, in welchem die buddhistischen Lehren immer mehr in Vergessenheit geraten und das Land in Chaos verfällt (laut Definition der buddhistischen Zeitalter), ist das ganze Werk eher melancholisch und pessimistisch. Karma spielt auch eine Große Rolle. So ist der Untergang der Taira mehr oder weniger eigentlich die Schuld ihres Oberhauptes Taira no Kiyomori, dessen Karma für seine üblen Taten nun seine Nachkommen ausbaden müssen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht also wie gesagt die Familie der Taira, welche Momentan die Macht am Hof kontrollieren, aber von den Minamoto (oder auch Genji) herausgefordert werden.
Im Werk geht es um die Einzelschicksale der Krieger beider Familien, so wie um Große Schlachten zwischen den beiden Familien und Verschwörungen usw.
Gut genug dazu erstmal.
Ich dachte ich poste diesmal auf dem Blog die berühmten ersten Zeilen des Werkes, welche wie folgt lauten:
In dem Werk aus dem 13. Jahrhundert geht es um den Aufstieg und Fall der Krieger-Familie der Taira (andere Lesung für Heike). Das Werk ist merklich unter starkem buddhistischem Einfluss entstanden. Da das japanische Mittelalter dem buddhistischem Zeitalter des Verfalls (末法) entspricht, in welchem die buddhistischen Lehren immer mehr in Vergessenheit geraten und das Land in Chaos verfällt (laut Definition der buddhistischen Zeitalter), ist das ganze Werk eher melancholisch und pessimistisch. Karma spielt auch eine Große Rolle. So ist der Untergang der Taira mehr oder weniger eigentlich die Schuld ihres Oberhauptes Taira no Kiyomori, dessen Karma für seine üblen Taten nun seine Nachkommen ausbaden müssen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht also wie gesagt die Familie der Taira, welche Momentan die Macht am Hof kontrollieren, aber von den Minamoto (oder auch Genji) herausgefordert werden.
Im Werk geht es um die Einzelschicksale der Krieger beider Familien, so wie um Große Schlachten zwischen den beiden Familien und Verschwörungen usw.
Gut genug dazu erstmal.
Ich dachte ich poste diesmal auf dem Blog die berühmten ersten Zeilen des Werkes, welche wie folgt lauten:
祇園精舎の鐘の声、 Gionshouja no kane no koe,
諸行無常の響あり shogyomujou no hibiki ari
沙羅双樹の花の色、 sarasouju no hana no iro
盛者必衰の理をあらはす。 joushahissui no kotowari o arawasu.
おごれる人も、久しからず、 ogoreruhito mo, hisashikarazu,
只春の夜の夢のごとし。 tada haru no yume no gotoshi.
たけき者も遂にはほろびぬ、 takekimono mo tsui niha horobinu,
ひとへに風の前の塵に同じ。 hito e ni kaze no mae no chiri to onaji.
Der Glockenklang des Gion-Klosters,
kündet von aller Dinge Vergänglichkeit.
Der Sala-Bäume Blütenfarbe offenbart,
dass alles, was erblüht, unausweichlich welkt dahin.
Die Hochmütigen währen nicht lange, gleichen sie doch bloß
dem Traum einer Frühlingsnacht.
Auch die Mächtigen gehen letztendlich zu Grunde,
denn sie sind wie der Staub, den der Wind vor sich trägt.
Ist vielleicht nicht am schönsten übersetzt, aber ich glaub die Bedeutung kommt rüber. ;-)
Das Gion Kloster ist ein indisches Kloster dessen Glocken beim Tode eines Mönches zu läuten beginnen um ihn ein letztes mal an seine Vergänglichkeit zu erinnern, so dass er allem weltlichen entsagend in die nächste Welt (wo auch immer das letztendlich sein mag) über tritt. Auch die Blüten des Sala-Baumes sind ein Symbol für die Vergänglichkeit.
Traum einer Frühlingsnacht und Staub vor dem Wind natürlich auch.
Es wird also nicht gespart an Metaphern um zu vermitteln was Sache ist. Das ganze zieht sich dann wie ein roter Faden durch das Buch. Die Taira hierbei als die Hochmütigen/Mächtigen die aber trotz Macht letztendlich unter gehen.
Aber trotzdem ist das Werk vielfältig. Ist quasi für alle was dabei. Heldengeschichten, Liebesgeschichten, religiöse Geschichten, Gleichnisse mit chinesischen Herrschern die immer lustige Sachen gemacht haben usw. Alles manchmal mehr, manchmal weniger spannend. Aber für ein knapp 800 Jahre altes Werk, ist das doch schon mal ganz gut ;-)
Zum Thema Vergänglichkeit noch etwas aus meinem Alltag:
Mein Bettgestell ist, auch wenn es eher weniger hochmütig war, vergangen...sprich kaputt. Es ist zerbrochen als ich meinen Alabasterkörper mit gerade zu unmenschlicher Präzision auf eine (nicht) Sollbruchstelle des Bettgestells gleiten lies.
Jetzt musste ich das doofe alte, kleine Bett wieder aufbauen. Das wird ein Spaß demnächst da drin zu zweit zu schlafen. Jetzt kommt zum bereits bestehenden Decke-Wegzieh-Faktor auch noch der Platz-Wegnehm-Faktor dazu. Taira gegen Minamoto, Mann im Bett gegen Frau im Bett...ist doch alles das Gleiche!
Soweit dazu! Genug ge-gleichnisst
Ich guck jetzt weiter Battlestar Galactica (Nicht das Orginal aus den 70ern sondern das 2000er Remake). Kann ich empfehlen an jeden der Science Fiction mit Story mag!!!
Und n Tee trink ich glaube ich auch noch.
Ich bin ein Regenwurm, mit toupierten Haaren und trinke ein riesiges Stück Holz!
Aus und Ende.
Das Gion Kloster ist ein indisches Kloster dessen Glocken beim Tode eines Mönches zu läuten beginnen um ihn ein letztes mal an seine Vergänglichkeit zu erinnern, so dass er allem weltlichen entsagend in die nächste Welt (wo auch immer das letztendlich sein mag) über tritt. Auch die Blüten des Sala-Baumes sind ein Symbol für die Vergänglichkeit.
Traum einer Frühlingsnacht und Staub vor dem Wind natürlich auch.
Es wird also nicht gespart an Metaphern um zu vermitteln was Sache ist. Das ganze zieht sich dann wie ein roter Faden durch das Buch. Die Taira hierbei als die Hochmütigen/Mächtigen die aber trotz Macht letztendlich unter gehen.
Aber trotzdem ist das Werk vielfältig. Ist quasi für alle was dabei. Heldengeschichten, Liebesgeschichten, religiöse Geschichten, Gleichnisse mit chinesischen Herrschern die immer lustige Sachen gemacht haben usw. Alles manchmal mehr, manchmal weniger spannend. Aber für ein knapp 800 Jahre altes Werk, ist das doch schon mal ganz gut ;-)
Zum Thema Vergänglichkeit noch etwas aus meinem Alltag:
Mein Bettgestell ist, auch wenn es eher weniger hochmütig war, vergangen...sprich kaputt. Es ist zerbrochen als ich meinen Alabasterkörper mit gerade zu unmenschlicher Präzision auf eine (nicht) Sollbruchstelle des Bettgestells gleiten lies.
Jetzt musste ich das doofe alte, kleine Bett wieder aufbauen. Das wird ein Spaß demnächst da drin zu zweit zu schlafen. Jetzt kommt zum bereits bestehenden Decke-Wegzieh-Faktor auch noch der Platz-Wegnehm-Faktor dazu. Taira gegen Minamoto, Mann im Bett gegen Frau im Bett...ist doch alles das Gleiche!
Soweit dazu! Genug ge-gleichnisst
Ich guck jetzt weiter Battlestar Galactica (Nicht das Orginal aus den 70ern sondern das 2000er Remake). Kann ich empfehlen an jeden der Science Fiction mit Story mag!!!
Und n Tee trink ich glaube ich auch noch.
Ich bin ein Regenwurm, mit toupierten Haaren und trinke ein riesiges Stück Holz!
Aus und Ende.




